Eine einzigartige Fundgrube sowie unerlässliches Hilfswerkzeug für unentwegte Vielschreiber stellt das “Wortschatz”-Projekt der Universität Leipzig dar. Zwar ist deren sporadischer Internetauftritt nicht zwingend auf der Höhe der Zeit, aber zumindest kann der eingeweihte Nutzer in über 35 Millionen Sätzen mit mehr als 500 Millionen laufenden Wörtern Begriffe nachschlagen – und das wesentlich schneller und effizienter als im konventionellen Duden.
Ferner stellt das Projekt mächtige Funktionen bereit, um die mehr als 9 Millionen Wörter und Wortgruppen, die zur Verfügung stehen, für die unterschiedlichsten Anforderungen übersichtlich zu sortieren, beispielsweise durch die Anordnung in “Synonyme”, “Vergleiche” oder “referenziert von”. Unter “Links zu anderen Wörtern” findet man die Grundform, Antonyme und ggf. Teilworte des eingegebenen Suchbegriffs. Obendrein listet die Datenbank des Wortschatz-Projektes so genannte “Dornseiff-Bedeutungsgruppen” und Beispielsätze auf. Allerdings hat der Leipziger Wortschatz noch einige weitere Schmankerl auf Lager: In der erweiterten Abfrage ist beispielsweise eine nutzbringende Anagrammsuche sowie die sinnvolle Suche von Adjektiven beziehungsweise Verben zu einem bestimmten Substantiv möglich – schematisch nach deren Signifikanz geordnet. Bei der Eingabe sollte man sich sinnvollerweise auf Groß- und Kleinschreibung besinnen. Tagesaktuelle Begriffe werden in der Rubrik “Wörter des Tages” gelistet. All dies wird obendrein für wissenschaftliche und private Zwecke unentgeltlich zur Verfügung gestellt – eine automatisierte Abfrage sowie kommerzielle Nutzung sind allerdings untersagt.
http://wortschatz.uni-leipzig.de/
| Wissen-und-Bildung Internet | 8. Juli 2005 4203 x gelesen Schlagwörter: duden, studium, wortschatz
Viele Streifzüge in den Weiten des WWW führen zu fremdsprachigen Internetseiten – dumm nur, das nicht jeder (Student) erstklassige Fremdsprachenkenntnisse geschweige denn ein Auslandssemester vorweisen kann. Ob komplette Texte oder einzelne Wörter: Im Netz findet sich eine Vielzahl kostenfreier Wörterbücher und Volltextübersetzer, die bei Sprachproblemen unbürokratische Hilfe leisten – die nachfolgende Übersicht stellt einige davon vor.
Die einst hoch bekomplimentierte Handysparte der deutschen Siemens AG wird komplett an die Taiwanesische Benq-Gruppe veräußert. Das gab der Chef-Siemensianer Klaus Kleinfeld bereits am 07. Juni letzter Woche bekannt. Zwar übernehmen die Asiaten gleichzeitig das Namensrecht “Siemens” für 5 Jahre, vermutlich wird man aber schon nach einem Jahr sprachtechnisch auf “Benq Mobile Devices” umsteigen – “echte” Siemens-Handys avancieren damit zur Rarität.
Die Wikipedia
ist eine der beliebtesten Adressen im Internet, schon allein der deutschsprachige Ableger bietet mit über 600.000 Artikeln geballtes Wissen zu jedem nur erdenklichen Thema. Wer bei der Unmasse an Informationen nicht mehr durchblickt, kann sich auch grafisch durch Wikipedia-Inhalte zappen – WikiMindMap.org macht’s möglich.